Amplifire Festival
Rockstar
Wer soll ausgezeichnet werden?:
Karsten Jahnke Projects
Karsten Jahnke Projects
Zeitraum: 07. - 08. August 2026
Kurzprofil:
Allein an der Idee festzuhalten, in diesen Zeiten ein Special Interest Festival für Alternative Rock, Post-Hardcore und Punkrock ins Leben zu rufen und es dann tatsächlich umzusetzen, ist höchst respektabel. Aber was dem Amplifire auf dem MS Artville Gelände im Hamburger Hafen mit einem Line-up aus etablierten Namen wie Biffy Clyro (GB), Bad Religion (US), Frank Turner & The Sleeping Souls (GB), The Get Up Kids (US), John Coffey (NL), FJØRT (DE), Turobstaat (DE) und Bands wie Van Holzen (DE), High Vis (GB) , ARXX (GB) sowie Newcomer*innen wie Karen Dió (BR), Blood Command (NO), South Arcade (GB), SKIRT. (DE), The Hebridean Sheep (DE) und vielen weiteren aus dem Stand gelungen ist, ist schlichtweg sensationell. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Selten hat ein Festival eine derartig positiv aufgeladene Stimmung bei allen Anwesenden vor, auf und hinter den drei Bühnen erzeugt, dabei klare politische Haltung gezeigt, Wert auf ein diverses Line-up gelegt und vielleicht auch nebenbei einen Weg der Hoffnung für die deutsche Festivallandschaft gefunden.
Begründung der Preiswürdigkeit:
Das Amplifire Festival zeigt, dass die Antwort nicht zwangsläufig immer „höher, schneller, weiter“ lauten muss, wenn es um Zukunftsfragen für Festivals geht, sondern der echte Dialog mit dem Publikum, wenn er denn konsequent umgesetzt wird, durchaus Chancen hat, dieses zu mobilisieren. Das überwältigend positive Feedback nach der ersten Ausgabe zeigt, dass das Festival ein eine Lücke in der Hamburger Festivallandschaft schließt. Sowohl Besucher*innen als auch Bands und Branchenvertreter*innen befürworten das komplett raue, gitarrenlastige Line-up. Die Rede ist von "Mut", die Zeit schreibt: "Wie früher, wissen Sie noch?". In Zeiten des allgemeinen Festivalsterbens zeigt das Projekt, dass ein messerscharf kuratiertes Line-up und ein tolles Gelände gepaart mit politischer Haltung und sozialem Verständnis einen Weg zeigt, wie Festivals als Orte des Zusammenkommens und der Gemeinschaft nach wie vor funktionieren und Strahlkraft entwickeln.

Foto: Casey Ryan

Foto: Peter Detje

Foto: Sebastian Madeja

Foto: Sebastian Madej

Foto: Sebastian Madej
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Zusätzliche Information: https://amplifirefestival.de/
