Classic Open Air: Sechs Sommerabende auf dem Gendarmenmarkt

Magic Moment
Wer soll ausgezeichnet werden?:
DEAG Deutsche Entertainment AG (MEDIA ON-LINE Management GmbH & Co. Classic Open Air KG)

Zeitraum: 9.–14. Juli 2026

Kurzprofil:

Vom 9. bis 14. Juli 2026 brachten DEAG und Media On-Line Management sechs unterschiedliche Konzertabende auf den Gendarmenmarkt. Den Auftakt gestalteten Joana Mallwitz und das Konzerthausorchester Berlin gemeinsam mit dem Pianisten Hayato Sumino. Fünf Abende später standen Alphaville und die Neue Philharmonie Frankfurt auf derselben Bühne.

Dazwischen wechselte das Programm mehrfach die musikalische Richtung. Giovanni Zarrella trat mit Live-Band und klassischen Streichern auf, Joja Wendt brachte unter anderem Naturally 7, Jodok Cello und die Big Band der Bundeswehr mit. David Garrett spielte mit Band und Orchester, HAEVN mit einem zwölfköpfigen Streicherensemble.

Für die sechs Veranstaltungstage entstand vor dem Konzerthaus eine temporäre Open-Air-Arena mit Tribünen- und Parkettplätzen. Konzerthaus, Deutscher und Französischer Dom bildeten den gemeinsamen räumlichen Rahmen für Programme zwischen klassischem Orchesterkonzert, Pop und Crossover. Nach Angaben des Festivals kamen insgesamt mehr als 30.000 Gäste.

Am 14. Juli schlossen Alphaville und die Neue Philharmonie Frankfurt die Festivalwoche ab. Auch Licht und die Architektur des Gendarmenmarkts wurden an diesem Abend Teil der Inszenierung.

Begründung der Preiswürdigkeit:

Am ersten Abend saß das Publikum zwischen Konzerthaus und Domen, Joana Mallwitz stand am Pult, Hayato Sumino am Klavier. Das Konzerthausorchester Berlin spielte Gershwin und Weill vor seinem eigenen Haus. Zum Abschluss kam der Himmel über dem Gendarmenmarkt hinzu: Vom Dach des Konzerthauses stieg ein eigens zur Musik gestaltetes Höhenfeuerwerk auf.

In den folgenden Tagen bekam dieselbe Bühne immer wieder ein anderes Gesicht. Giovanni Zarrella verband seine Live-Band mit klassischen Streichern. Bei Joja Wendt trafen unter anderem Naturally 7 und Jodok Cello auf die Big Band der Bundeswehr. HAEVN brachte ein zwölfköpfiges Streicherensemble mit. Innerhalb von sechs Tagen reichte das Programm so vom klassischen Orchester bis zu Pop und Crossover.

David Garrett spielte mit Band und Orchester vor ausverkauftem Haus. Vor dem Orchester schossen meterhohe Flammen in die Höhe. Feuer über der Bühne statt Feuerwerk über dem Dach – auch dieser Abend nutzte den Gendarmenmarkt für ein eigenes Bild.

Mehr als 30.000 Menschen kamen während der sechs Tage auf den Platz. DEAG und Media On-Line Management realisierten die sechs unterschiedlichen Programme in einer temporären Open-Air-Arena mitten im historischen Ensemble aus Konzerthaus, Deutschem und Französischem Dom. Der Ort blieb derselbe, sein Erscheinungsbild veränderte sich mit den Programmen und ihren jeweiligen Inszenierungen von Abend zu Abend.

Am 14. Juli gehörte die Bühne Alphaville und der Neuen Philharmonie Frankfurt. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Säulen des Konzerthauses golden illuminiert. Band und Orchester spielten gemeinsam, die Architektur hinter ihnen wurde Teil der Inszenierung. tip Berlin hob das Zusammenspiel von Alphaville und der Neuen Philharmonie hervor; auch die Verbindung von Musik, Licht und dem illuminierten Konzerthaus wurde in der Berichterstattung aufgegriffen.
Sechs Tage zuvor war das Festival mit einem Feuerwerk vom Dach dieses Hauses gestartet. Nun erklang „Big in Japan“ mit großem Orchester. Zum Schluss spielte Alphaville „Forever Young“ vor dem golden illuminierten Konzerthaus, gefolgt von der Zugabe "Pandora's Lullaby".
Foto: Artem Heissig
Foto: Sven Darmer
Foto: Artem Heissig
Foto: Artem Heissig