PURPLE DISCO MACHINE, Wiedereröffnung Dresdner Zwinger Innenhof
Avantgarde
Wer soll ausgezeichnet werden?:
Stefan Kästner, Aust Konzerte Dresden, Bernd Aust Kulturmanagement GmbH
Stefan Kästner, Aust Konzerte Dresden, Bernd Aust Kulturmanagement GmbH
Zeitraum: 22. / 23. / 24. / 25. Mai 2026
Kurzprofil:
Mit der mit Idee von Tino Piontek, besser bekannt als Purple Disco Machine und Stefan Kästner, Aust Konzerte Dresden entstand ein einmaliges Projekt in einem der schönsten Gebäudeensembles Dresdens, dem Dresdner Zwinger. Nach einer umfassenden Sanierung des Zwingerinnenhofs in den Jahren 2021 bis 2025 erstrahlt der Innenhof nun wieder in seiner vollen Pracht. Der Zwinger, der im 18. Jahrhundert von August dem Starken als Festort für die Hochzeit seines Sohnes erbaut wurde, wurde zu Pfingsten 2026 zu einem besonderen Highlight der Dresdner Kultur- und Musikszene. Purple Disco Machine & Guest´s gab an vier Abenden ein einzigartiges Konzert mit Gästen, welches so in dieser Form einmalig bleiben wird. Purple Disco Machine, der im Sommer 2025 erst den Abschluss seiner Paradise Tour in einem rauschenden Finale bei den Filmnächten am Elbufer feierte, zeigt erneut seine enge Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Dresden. Es entstand ein einmaliges Musikprojekt welches Hochkultur und Popmusik auf eine einzigartige Weise miteinander verbunden hat. An vier aufeinander folgenden Abenden wurde ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Licht, Laser, Wasserfontänen und dem Gebäudeensemble des Dresdner Zwinger kreiert. In dem beiliegenden Videolink wird das Projekt vorgestellt.
Begründung der Preiswürdigkeit:
Die Herausforderung bei dieser Veranstaltungsreihe ergab sich schon alleine aus der Wahl der Spielstätte dem Dresdner Zwinger Innenhof. Der Zwinger ist ein höfischer Orangerie-, Fest- und Sammlungsbau in Dresden, der nach einem früheren Festungsteil benannt ist. Er wurde 1711 bis 1728 durch August den Starken von Matthäus Daniel Pöppelmann und Balthasar Permoser geschaffen. Mit dem Bau der Sempergalerie 1855 wandelte sich die offene Dreiflügelanlage zur geschlossenen Vierflügelanlage. Nach der Zerstörung 1945 wurde der Zwinger bis 1963 wiederaufgebaut und ist seitdem Sitz des Mathematisch-Physikalischen Salons und der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Er gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und zu den bedeutendsten Bauwerken des Barock. Der Dresdner Zwinger ist keine Veranstaltungsstätte im klassischen Sinn, besitzt keine Zulassung für Veranstaltungen dieser Art und von großer kulturhistorischer Bedeutung. In den eingangs genannten Museen befinden sich Kunstschätze von unschätzbarem Wert. Um hier einen Event in dem später abgebildet im Format entstehen lassen zu können bedurfte es immenser kleinteiliger Vorarbeiten. Als erstes sind wir an die Staatsbetrieb Schlösser Burgen und Gärten Sachsen herangetreten, welcher die Innenhoffläche als Betreiber des Freistaates Sachsen verwaltet. Es war ein großes Glück das wir auf offene Ohren gestoßen sind und das Projekt sehr positiv aufgenommen und begleitet wurde. Dabei war allen Beteiligten klar dass hier außergewöhnlich Herausforderungen in der Projektplanung auf alle Beteiligten zukommen. Es wurden klar das neben der Veranstaltungsplanung welche die ganz normalen Abläufe wie technische Einbauten, Besucherströme, Besuchergastronomie, sanitäre Anlagen, An- Abfahrt der Besucher etc in diesem Gebäudeensembleneue vollkommen neue, andere Aufgabenstellungen in der Veranstaltungsplanung nötig waren. Ein neues 75 seitiges Brandschutzgutachten welches uns die Besucherzahl von jeweils 9000 Besuchern pro Abend ermöglichte war hier die geringste Herausforderung, sondern hat uns erst einmal aufgezeigt mit welcher Besucherzahl das Projekt maximal abgebildet werden konnte. Alle im Dresdner Zwinger befindlichen Museen oder Mueseumsdirektionen mussten von der Machbarkeit dieser Veranstaltungsserie überzeugt werden. Für die Betreiber der Museen war die Durchführung der Veranstaltung anfangs undenkbar. Der Schutz der ausgestellten Exponate stand hier im Vordergrund. Zum einen Waren besondere Schutzmaßnahmen betreffend der Zugänglichkeit von Besuchern und Mitarbeitern der Produktion während der Aufbau- und Veranstaltungszeiten zu berücksichtigen. Eine hohe Anzahl an Security Personal hat hier während der Aufbauarbeiten und insbesondere während der Veranstaltungstage zusätzlich zu den normal im Ausstellungsbetrieb vorgehaltenen Security Mitarbeitern die Exponate und die Zugänge zu den Ausstellungen gesichert. Desweiteren wurden zahlreiche Schallemissionsprognosen vorgenommen welche nicht nur den Lautstärkewert für die angrenzenden Anlieger wie die Semper Oper, das Schauspielhaus, Hotels und Anwohner, im Fokus hatte, sondern auch und das war die viel größere Herausforderung die physische, dynamische Schallausbreitung auf Gebäude und die in den Gebäuden befindliche Museen und deren kostbaren Ausstellungsstücke. Zahlreiche Ingenieure und Gutachter haben hier mitgewirkt. Das ging von Prognosen über die Erschütterung am Bauwerk, an den Fenstern, am Boden bis hin zu prog

Foto: Eric Deutsch | ZKN Media ( @zweikommanull )

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